Ostercamp 2016

"Dribbeln, werfen, passen und viel Spaß"
Waltrop. (kar) Wenn ungezählte Basketbälle durch die Luft fliegen und laute Musik aus den Lautsprechern der Halle des Sportzentrums Nord dröhnt, dann ist klar: Der GV Waltrop richtet sein traditionelles Ostercamp aus.
Unter der Leitung der Trainer Pascal George, Lennert Hauke und Christoph Beermann ging es drei Tage lang im SpoNo hoch her. Nachdem im letzten Jahr nur 18 Teilnehmer gezählt wurden, ist der GV diesmal im Vorfeld des Camps an die Grundschulen herangetreten und hat für sein Projekt Werbung gemacht. Mit Erfolg. Diesmal wollten 27 Teilnehmer die Grundlagen des Basketballsports erlernen.
Die jüngsten waren gerade einmal sechs Jahre alt. Nach oben hin war das Camp offen bis zu 14 Jahren. Damit jeder im Camp auch etwas lernen konnte, wurde eine Gruppe mit den jüngeren und eine mit den älteren Campteilnehmern gebildet.
"Dribbeln, werfen, passen", hieß es überwiegend bei den jüngeren Teilnehmern. ,,Bei den älteren wurden daneben auch noch verschiedene Techniken ausprobiert", berichtete Pascal George und fügte hinzu: ,,und der Spaß sollte natürlich auch nicht zu kurz kommen."
Daneben wurden die Campteilnehmer mit Essen und Getränken versorgt. Und das obligatorische Camp-Shirt gab es noch obendrauf.

Basketball-Landesliga: 250 Fans feiern "ihre" Meister

WALTROP „Oh, wie ist das schön…“, schallte es Samstagabend durch das Sportzentrum Nord. 250 Zuschauer waren gekommen, um mit den GV-Basketballern den Aufstieg in die Oberliga zu feiern.

 
  • Basketball Waltrop

    Thomas Pfahl verpasste Trainer Dejan Petrov nach dem Spiel eine eiskalte Wasserdusche. Foto: Christine Horn

 
„Ich finde es erstaunlich, dass so viele gekommen sind, obwohl nach dem Hinspielsieg gegen Schalke ja klar war, dass wir hier haushoch gewinnen würden“, sagte Trainer Dejan Petrov gerührt.
Nachdem seine Mannschaft bereits vergangene Woche die Meisterschaft in Gladbeck gefeiert hatte, war es gegen das Schlusslicht aus Gelsenkirchen ein reines Schaulaufen.
Denn auswärts an einem Sonntagabend die große Sause starten? Das ist nichts für die GV-Männer. Sie wollten mit ihren Fans, in ihrer Halle ihren Erfolg ausgiebig feiern.

50-Punkte-Führung in der 29. Minute
Das Treiben auf dem Feld wurde wohlwollend beobachtet. Nach 25 Minuten führte der GV mit 40 Punkten (64:24) und in der 29. Minute mit mehr als 50 Punkten Unterschied: 83:31 hieß es, nachdem Thomas Pfahl einen seiner vier „Dreier“ versenkt hatte.
Dies alles wurde begleitet von Gesängen auf der Tribüne und der Bank. Dort ging eine Videokamera von Hand zu Hand. Mittendrin Coach Petrov, der während des Spiels mit der Kamera flirtete. Eine herrlich entspannte Atmosphäre.
Dann stellte sich die Frage aller Basketball-Fragen. Wer würde den 100. Punkt machen? Niklas Millgramm hatte zum 99:49 vorgelegt. Dann versuchte Christian Fichte sein Glück.

100. Punkt durch Thomas Koitzsch
Doch letztlich war es Thomas Koitzsch, der per Dreier zum 102:49 traf. Es waren seine einzigen drei Punkte des Spiels. Aber sicher die umjubelsten.
Nach dem Spiel dann die Jubelfeier. Erst rollten die Spieler ein Transparent aus, auf dem „Wir danken Euch!“ stand. Gemeint waren natürlich die Fans, die die Truppe die Saison stets begleitet und unterstützt hatten. Dann erwischte es Dejan Petrov eiskalt. Drei Weizenbiergläser waren mit Wasser und Eiswürfeln gefüllt – und landeten auf Kopf und im Nacken des Trainers.
Nett, dass die Spieler wegen des Hallenbodens weder Sekt noch Bier gewählt hatten. Die Wasserlache war umgehend verschwunden, denn die Spieler trockneten sie mit ihren Handtüchern.

Marco Barth verlässt den GV 
Klitschnass, aber überglücklich ließ Petrov dann die Saison Revue passieren. Was seine Mannschaft so einzigartig macht? „Es ist die Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Leuten, die Bock haben. Marco Barth, Stefan Fürst, Thiemo Heptner, Dennis Smazal und Thomas Pfahl hatte ich zu Saisonbeginn gesagt, dass sie eine besondere Verantwortung haben. Und dieser waren sie sich bewusst.“
Bevor Petrov zur Meisterfeier ins Vereinsheim der Teutonen aufbrach, blickte er noch kurz in die Zukunft: „Einzig Marco Barth hört auf. Ich gehe davon aus, dass die restlichen Spieler bleiben. Das Team wäre auch dann oberligatauglich. Wenngleich ich noch gerne einen großen Spieler hätte“, so Dejan Petrov.
Sprach es aus und verabschiedete sich mit Fans und Spielern zur Meisterfeier…

GV Waltrop: Smazal 6, Heptner, Günsal 6, Millgramm 10/2, Barth 9/1, Steinweg 12, Fürst 27/3, Koitzsch 3, Pfahl 22/4, Kottis 4, Petrov 5, Fichte

Basketball: 75:54-Sieg in Gladbeck GV Waltrop steigt in die Oberliga auf

Waltrop Grenzenloser Jubel brach bei Spielern und Trainer des GV Waltrop nicht aus, als die Partie der Basketball-Landesliga beim TV Gladbeck mit 75:54 (19:15, 18:6, 24:19, 14:14) gestern Abend gewonnen war.

 
  • Jubel nach dem Sieg gegen den TV Gladbeck. Der GV Waltrop ist in die Oberliga aufgestiegen. Foto: Klaus Karickas

 
Die richtige Aufstiegsparty soll auch erst am nächsten Samstag steigen, wenn sich der GV mit dem Heimspiel gegen den FC Schalke 04 III aus der Landesliga verabschieden wird.

Im ersten Viertel mit "angezogener Handbremse" gespielt

In Gladbeck hatte das Petrov-Team in den ersten Minuten ganz offensichtlich mit den eigenen Nerven zu kämpfen. Anders konnte es sich auch Coach Dejan Petrov nicht erklären, dass seine Mannschaft schnell mit 10:14 hinten lag (7.). Doch dann startete der GV durch. Mit einer 9:1-Serie wurde das erste Viertel dann doch noch knapp gewonnen (19:15).

Im zweiten Durchgang fanden die Gäste dann zu ihrer gewohnten Stärke. Mit 18:6 wurde Gladbeck in die Schranken gewiesen. „Mit dem 37:21 war bereits zur Pause die Vorentscheidung gefallen“, berichtete Petrov im Anschluss an das Spiel.

Nichts mehr anbrennen lassen

In den verbleibenden beiden Vierteln waren die Waltroper nicht mehr ganz so konzentriert, ließen andererseits aber auch nichts mehr anbrennen. So stand am Ende der verdiente Sieg und der Gewinn der Meisterschaft.
Nach dem Erfolg wurde in einem Gladbecker Restaurant der Aufstieg noch gefeiert. „Aber ganz in Ruhe“, wie Petrov sagte.

Basketball-Landesliga: Starker GV gewinnt Topspiel - jetzt alleine an der Spitze

BORKEN Keiner der gut 80 Waltroper Fans hatte Samstagabend auch nur einen der insgesamt 156 Kilometer ins westfälische Borken und zurück bereut. Denn ihre Mannschaft, die Landesliga-Basketballer des GV, zeigten im absoluten Topspiel der Liga eine starke Leistung. Durch den 59:53-Erfolg ist Waltrop jetzt alleiniger Spitzenreiter. Und hat den direkten Vergleich gegen den RC Borken-Hoxfeld gewonnen. Mit einem Punkt!

 
  • Waltrop Basketball

    „Steht auf, wenn Ihr Waltroper seid!“, skandierten die gut 80 mitgereisten Fans. Foto: Christine Horn

 


Die Fans sorgten auf der Tribüne für eine grandiose Stimmung. Sie verschafften sich mit Trommeln, Lautsprecheranlage und Gesangseinlagen Gehör. Das Duell der Fans ging eindeutig an Waltrop.
Der Borkener Trommler war dagegen zu bemitleiden. Denn er hatte nur einen Esslöffel parat: Sein Gepiepse ging im donnernden Waltroper Getöse völlig unter.



Hohe Fehlerquote zu Beginn 
Schnell ahnten die Fans, dass das Ergebnis dieses Spiels nicht hoch ausfallen würde. Die Verteidigung stand auf beiden Seiten gut. Nur gab es einen Unterschied: Borken traf, Waltrop nicht.
„Mensch, wie im Hinspiel. Ich hatte mir das Video mehrmals angeschaut. Und die Spieler auf den Gegner vorbereitet. Doch die machten zunächst dieselben Fehler wie bei der Niederlage bei uns in Waltrop“, ärgerte sich Trainer Dejan Petrov.
Er konnte zum Glück mit Thomas Pfahl, Dennis Smazal und Sohn Kenny am Ende des ersten Viertels (13:16) drei zuletzt verletzte Spieler einsetzen, die von der ersten Sekunde da waren und dem Spiel neue Impulse gaben.

Fürst ragt heraus
Stefan Fürst, der von dem Gegner im Vorfeld mit Lobeshymnen überhäuft und als bester Alleskönner der Liga betitelt worden war, machte im ersten Abschnitt alleine sieben der 13 Punkte.
Dabei hatte er stets mindestens zwei, zum Teil gar drei Bewacher gegen sich, die ihm auf den Füßen standen.
Die dadurch entstandenen Vorteile – schließlich waren dann nur noch zwei Borkener Gegenspieler frei – wusste der GV zunächst nicht zu nutzen.
Im zweiten Viertel ging der GV nach drei versenkten Freiwürfen Fürsts erstmals in Führung (17:16).
Seine Teamkollegen waren hellwach, eroberten ein ums andere Mal den Ball zurück. Doch Trefferglück? Fehlanzeige. Zumindest zu diesem Zeitpunkt.
Über das Halbzeitergebnis von 23:29 witzelten die Fans in der Pause. „Das ist ja ein Handball-Endergebnis.“
Doch egal. Pünktlich zum Wiederbeginn waren die Waltroper in der Halle. Mit neuem Mut wurde die Mannschaft angefeuert.

Bodenkampf inklusive 
Und es entwickelte sich ein weitaus offeneres Spiel. Intensiv. Mit vielen Kämpfen am Boden. Kein Ball wurde verloren gegeben, um jeden Zentimeter gefightet.
In der 25. Minute lag der GV mit acht Punkten zurück (33:41). War das die Vorentscheidung? War das Borkener Team wie im Hinspiel nicht zu knacken?
Doch, es sollte klappen. Vor Beginn des letzten Viertels stand es 42:45. In der 33. Minute der Ausgleich: 45:45. Durch Stefan Fürst. Doch dann das blanke Ersetzen. Die Schiris nehmen die Punkte zurück. Angeblich soll die 24-Sekunden-Uhr abgelaufen sein. „Ohne Signalton und so weit über dem Korb angebracht? Kann mir nicht vorstellen, dass die Schiedsrichter das gesehen haben“, glaubt Petrov.

Wende im letzten Viertel
Doch egal. Waltrop blieb ruhig und willensstark. Schritt für Schritt kämpfte sich der GV wieder heran. Gut vier Minuten vor Ende dann die Wende: Durch den Dreier von Thiemo Heptner führte Waltrop wieder mit 51:49. Christian Fichte ballerte einen Dreier nach (54:49) und Fürst erhöhte auf 56:49.
Sollte Borkens J. Demes doch noch Waltrops Traum jäh beenden? Denn er brachte sein Team noch einmal auf 53:56 heran.
Doch Fürst mit drei Freiwürfen machte den Deckel drauf.
Die Halle stand Kopf. Zumindest die Seite, auf der die Waltroper standen. Sie bekamen sich nicht mehr ein vor Freude.
Sie bejubelten ihre Helden auf dem Feld. Diese wiederum verneigten sich vor ihrem Publikum. Bleibt nun abzuwarten, was erst abgeht, wenn die Mannschaft tatsächlich in die Oberliga aufsteigt…

GV: Smazal 1, Heptner 11/3, Günsal 3, Millgramm, Barth 5, Steinweg, Fürst 27/3, Koitzsch, Pfahl 1, Kottis, Petrov 7/1, Fichte 3/1

Basketball GV: Zweite muss "nachsitzen"

WALTROP In einem überraschend spannenden Spiel setzte sich die zweite Herrenmannschaft des GV Waltrop nach Verlängerung gegen den Castroper BC durch. Die Waltroper Basketballer schlugen das Schlusslicht der Kreisliga mit 73:72 (24:12, 13:24, 10:11, 15:15, 11:10).

 
  • Basketball

     

 
Der GV erwischte den besseren Start. Die Verteidigung stand gut und vor allem durch vier Dreier führte Waltrop nach dem ersten Viertel mit 24:12. Anschließend agierten die Gastgeber aber zu sorglos. Waltrop ließ 24 Punkte zu, sodass das Schlusslicht zum Seitenwechsel auf einen Zähler herankam.
In der zweiten Halbzeit konnte sich zunächst kein Team absetzen, doch wenige Sekunden vor Schluss trafen die Gäste aus Castrop zwei Freiwürfe, sodass das Spiel in die Verlängerung ging.

Gute Verteidigung sichert den Erfolg 
Dort hatte Waltrop zunächst wieder die Oberhand. Durch Punkte von Christoph Beermann und dem bestens aufgelegten Leander Dietrich ging der Gastgeber mit sechs Punkten in Führung, musste aber erneut zittern. Castrop kämpfte sich erneut heran; aber dank einer guten Verteidigung im letzten Angriff konnte der GV aufatmen.

GV: Dietrich 20, Hils 14/2, Köster, Großerode 10, Beermann 10, Jungberg 19/4

Basketball Überraschungssieg im Derby

WALTROP Einen Überraschungserfolg landeten die Kreisliga-Basketballer des GV Waltrop in der Partie beim Nachbarn, TV Datteln 09. Das Spiel bei den „Niners“ gewann der GV mit 80:70 (22:16, 16:23, 21:11, 21:20).

 
  • In die Zange genommen: Daniel Tautz vom GV Waltrop. Foto: Peter Koopmann

 
Auch wenn die Waltroper mit Niklas Millgramm und Thomas Pfahl zwei Leihgaben aus der ersten Mannschaft in ihren Reihen hatten, gingen die Niners als Zweiter favorisiert ins Spiel.

Nach ausgeglichenem Beginn lagen die Gastgeber knapp mit 13:12 (8.) vorn. Dann setzten die Waltroper in der Schlussphase des ersten Viertels drei Dreipunktewürfe in die Reuse und führten zum Ende hin mit 22:16.
Lange durften sich der GV über die Führung aber nicht freuen. Denn die Dattelner um den Ex-GV-er Jan Kenkmann legten ein starkes zweites Viertel auf das Parkett, so führten die „Niners“ zur Halbzeit knapp mit 39:38.

Deutliche Pausenansprache

In der Pausenansprache wurde Dejan Petrov , der das Coaching übernommen hatte, deutlich. Mit Erfolg: Nun zeigte der GV eine starke Defense, kam zu Balleroberungen und einfachen Punkten. So ging das dritte Viertel deutlich mit 21:11 an die Gäste. Im letzten Durchgang durfte aber auch Datteln nochmals auf einen Sieg hoffen, denn beim 74:70 für Waltrop (37.) war noch alles möglich. Aber mit einem starken Schlussspurt verdiente sich das Petrov-Team den Sieg.

Die Center haben maßgeblichen Anteil am Sieg

Maßgeblichen Anteil am Erfolg hatten die Center Christian Ahrens und Sebastian Engel, die es in der zweiten Halbzeit zusammen auf beachtliche 23 Punkte brachten. Bester Scorer war allerdings Thomas Pfahl, die Leihgabe des Landesligateams.

Basketball Maik Hils wird zum Helden der Kreisliga

Waltrop Spannender geht es kaum: Der GV Waltrop II gewann seine Kreisligapartie gegen den TV Gladbeck II mit 79:78 (16:24, 12:18, 20:18, 33:19). Dabei erzielte Maik Hils den Siegpunkt in der letzten Spielsekunde.

 
  • Mit 19 Punkten war Niklas Millgramm zweitbester Schütze der Basketballer des GV Waltrop. Foto: Archivown

 
Zu Beginn waren jedoch die Gäste überlegen. Gladbeck nutzte die körperliche Überlegenheit und zog im ersten Viertel bereits davon (24:16). Auch im zweiten Durchgang hatte Waltrop Probleme mitzuhalten, blieb aber durch eine intensive Defense in der Zone weiter im Spiel. Dennoch gewann Gladbeck auch hier mit 12:8.

In der zweiten Halbzeit drehte sich das Spielgeschehen dann zugunsten des GV. Neben der erneut guten Verteidigung sorgte vor allem Rick Kania, der mit 28 Punkten Topscorer war, für den Trendwechsel. So überzeugte der Aufbauspieler im dritten Viertel mit vier Dreiern (20:18). Der letzte Spielabschnitt war dann fest in der Hand des GV. Schon sechs Minuten vor Schluss glich der GV aus. Danach gelang es keiner Mannschaft mehr sich abzusetzen, sodass es bis zum Ende hin spannend blieb.

Zwei Sekunden waren noch zu spielen, da sah es so aus, als würden sich die Gladbecker den Sieg holen. Der TV punktete im vermeintlich letzten Angriff zum 78:77.

Keine Nerven an der Freiwurflinie

Dann aber avancierte Maik Hils zum Helden. Er wurde bei seinem Wurf in der letzten Sekunde gefoult und zeigte anschließend an der Freiwurflinie keine Nerven.

Der 19-jährige verwandelte beide Versuche von der Linie und sicherte dem GV damit den Sieg und die Punkte.

Basketball-Kreisklasse


BSV Wulfen IV – GV Waltrop III 73:67. Mit dieser nicht einkalkulierten Niederlage beim BSV Wulfen IV haben die Waltroper zunächst den Anschluss an die Tabellenspitze verloren.
Dabei sah es zunächst noch ganz anders aus. In den ersten Minuten fand Waltrop gut in die Partie und führte schnell mit 6:2. Doch dann übernahm Wulfen die Initiative und bekam das Spiel in den Griff. Besonders die Flügelspieler des Gastgebers bereiteten den GV-Spielern große Probleme. So ging schon das erste Viertel an Wulfen.

Auch im zweiten Spielabschnitt fand das Team von Dejan Petrov nicht ins Spiel. Nach katastrophalen zweiten zehn Minuten stand zur Halbzeit ein deutliches 21:40 auf der Anzeigetafel.

Nach dem Seitenwechsel drehte sich dann das Spielgeschehen. Der GV stellte die Verteidigung erfolgreich um, so gelang es den Waltropern im letzten Viertel bis auf drei Punkte an den BSV heranzukommen. In der entscheidenden Phase verloren die Gäste dann doch wieder den Faden. So stand am Ende eine verdiente Niederlage.

Basketball: Damen-Bezirksliga Endlich ein Sieg über den ATV Haltern

Waltrop. Der Jubel kannte keine Grenzen. Beim Damenteam des GV Waltrop genauso wie bei Trainer Christian Fichte, als die Bezirksligapartie gegen den ATV Haltern II nach der Verlängerung mit 59:57 (16:10, 13:24, 13:14, 13:7, 4:2) gewonnen war.

 
  • Alex Kaiser (am Ball) brachte die GV-Damen mit ihren Punkten in die Verlängerung. Foto: Klaus Karickas

 
„Auf diesen Tag haben wir gefühlte zehn Jahre gewartet“, sprudelte es aus Spielerin Alex Kaiser nur so heraus. Ihr war es auch zu verdanken, dass die Waltroper den Tabellenführer überhaupt in die Verlängerung zwingen konnten. Denn in den letzten Sekunden der regulären Spielzeit traf sie zum 54:54-Ausgleich und dann zum 55:55.
In der Verlängerung spielte dann bei beiden Teams die Nervosität mit, so reichten den GV-Damen letztlich vier Punkte zum Sieg über den Spitzenreiter.

Schon im ersten Viertel deutete sich an, es geht heute was bei den Waltroperinnen. Sie gewannen diesen Durchgang mit 16:10. Im zweiten Durchgang lief es nicht so gut, Haltern gewann diesen mit 24:13.

Verlief das dritte Viertel noch ausgeglichen (14:13 für die Gäste), übernahmen dann aber die GV-Damen das Kommando. Im letzten Durchgang waren sie nah am Sieg, aber zeitweise auch nah an der Niederlage.

Bis dann Alex Kaiser die wichtigen Punkte machte...

Basketball Höhere Trefferquote

RECKLINGHAUSEN Dieser Einsatz hat sich definitiv gelohnt: Beim Karnevalsturnier von Citybasket Recklinghausen in der Vestischen Arena für U10- und U8-Mannschaften wurde erstmals eine neue Korbanlage montiert. Das machte sich umgehend bemerkbar.

 
  • Citybasket Junioren

    Den Korb fest im Blick haben diese U8-Basketballer von Citybasket (r.) und des GV Waltrop. Foto: Kevin Korte

 
Für das U8-Turnier wurden niedrigere Körbe aufgebaut, die Trefferquote schnellte aber in die Höhe. Motiviert durch die zahlreichen Korbleger waren die kleinsten Nachwuchsbasketballer von Citybasket, TV Mengede, GV Waltrop und den Lippe Baskets Werne mit vollem Einsatz bei der Sache. Der Gastgeber von Trainer Jens Heining hatte einen schweren Stand und blieb hinter Mengede nur Platz vier übrig. Werne und Waltrop boten für ihre Altersklasse bereits ausgereiften Basketball. Werne besiegte im entscheidenden Spiel den GV mit 24:23 und holte den Turniersieg.

Der stand unter dem Strich auch für die U10-Mädchen Citybaskets zu Buche. Sehr dominant trat das Team von Trainer Samir Halibasic in allen drei Spielen auf, fuhr letztlich deutliche Siege ein und verwies die Hertener Löwen, TV Datteln und Eintracht Erle auf die weiteren Plätze.

Bei den Jungen setzten sich wie erwartet die Regionalliga-Mannschaften an die Spitze der achtköpfigen Konkurrenz. Das Citybasket-Team von Trainer Bill Paterno unterlag nach erfolgreicher Vorrunde und zwei Auftaktsieg im Halbfinale dem VfL Astrostars Bochum. Auch das kleine Finale gegen den FC Schalke 04, der kurzfristig ins Teilnehmerfeld aufrückte, verlor Citybasket und belegte schließlich Rang vier. Turniersieger wurde der BC 70 Soest, der mit beeindruckendem Teambasketball im Endspiel auch die Astrostars Bochum besiegten.
Der RC Borken landete auf Rang fünf vor den Hertener Löwen, dem TV Mengede und dem TV Datteln.